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Kriegsdienstverweigerung in Deutschland Heute | Antrag stellen Teil 1 | Gründe: Geschlechter Diskriminierung, Anerkennung des freien Willens, Einberufung von Jugendlichen

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Kriegsdienstverweigerung in Deutschland Heute

Hallo zusammen, ich möchte mal wieder einen Zeitnahmen Artikel zum Nachdenken veröffentlichen.
Aus dem Grund habe ich mir die Kriegsdienstverweigerung in Deutschland ausgesucht.

Ihr fragt euch sicher, wieso habe ich mir das ausgesucht?
Weil hier meiner Auffassung her hier vieles schiefläuft, worin sich unsere demokratischen Werte nicht widerspiegeln.

Dem Bund stelle ich auch die folgen Fragen:

  1. Findet der Bund die Gesetze auch veraltet?
    Bezüglich Geschlechter Diskriminierung.
  2. Nicht Anerkennung des freien Willens bei so einer wichtigen Entscheidung?
  3. Wie steht der Bund zu Einberufung von Jugendlichen, die gerade mal so 18 geworden sind?

Vielleicht finde ich noch jemand aus der Politik, der sich dazu äußern möchte, da die Sätze aus dem Wahlprogramm, ja leider nicht immer die aktuelle Meinung widerspiegeln.
Ich kann so nur auf gesagtes bei andere Medien verweisen.

Einen Brief, wieso ich den Dienst an der Waffe verweigern will, habe ich natürlich auch geschrieben.
Allerdings, sollte man hier beachten, dass es um eine Kriegsdienstverweigerung im Sinne des Artikels 4 Abs. 3 Satz 1 des Grundgesetzes geht.
Bedeutet eure eigenen Gewissenskonflikte aufzeigt, ja also habe ich schnell etwas geschrieben, zugegeben ist das sehr düster, aber ich wollte mit diesem Schreiben vorallem das Negative aufzeigen.
Dinge, worüber nicht gerne gesprochen wird.
Ich habe zudem auch formale Teile und unwichtige Absätze entfernt, wo ich unter der E-Mail um ein erleichtertes Verfahren bitte und den Zwang noch einmal anprangere und sage Menschen sind keine Roboter ohne freien Willen, dass der Bund nur Blödsinn propagiert auf YT und Snapchat hat mit Bettchen machen. (Voll die Realitätsnähe Bruder.) (Gott wer ist dafür bitte zuständig, bitte entlassen.), dass Kriegstreiber sich zwar selbstzerstören und damit leider auch andere, usw.
Es sollte auch eine politische Botschaft senden und zugegeben ich war müde und hatte die Themen, die ich da irgendwie reinbringen musste in 15 Minuten.
Ich hätte auch eine schreiben können, die mit viel Fülltext Zitaten daherkommt, aber lieber was provokantes.
Wie man später sieht, kommt da beim Bund gar nicht gut an. :D


Hinweis, ihr wollt das auch machen, nicht beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben ([email protected]) melden, sondern bei euerem Karrierecenter der Bundeswehr (Bei mir: [email protected])
Und ja die Wehrpflicht ist nur ausgesetzt und ihr könnt dennoch verweigern.
Das wurde nie reformiert und darüber hat sich auch keiner mehr Gedanken gemacht seit der Aussetzung.


Ich möchte noch anmerken, ich möchte das hier nicht nur wie einen Witz wirken lassen, diese Widersprüche sind damals nicht einfach so durchgegangen.
Deutschland ist eines der wenigen Länder, die auch so fortschrittlich sind und so etwas bieten.
Dennoch finde ich, es sollte nicht notwendig sein und angepasst werden.
Es soll zum einen auch aufzeigen, wo wir heute stehen, als Gesellschaft.
Ich bin mir auch tatsächlich bewusst, wie in dem Schreiben, dass es wichtig ist, das Land zu verteidigen, allerdings muss die Person, die dafür eingesetzt wird, dies auch vertreten können.
Freiwillig ist das also für mich in Ordnung und selbst dann sollte aus meiner Sicht, eine einfache Widerspruchslösung noch existierten, hier ist es aber nicht so leicht durchzukommen.
Und das Thema Bund ist schon riesig, da gehts um mangelhafte Ausrüstung, schlechte Ausbildungsbedingen, Führungsstrukturen, Aktzepanz je nach Ort.
Akzeptanz und respektvoller Umgang miteinander und die Wahrung der Menschenrechte und auch Skandale.
Es gibt auch positive Seiten vom Bund, Ausbildung, Weiterbildung, Krankenversicherung, Anerkennung, manchmal auch die negativen Punkte.
Das Thema ist also nicht nur Schwarz Weiß, würde aber den Rahmen sprengen.


Antrag in 15 Minuten:

Ich möchte mich auf das Grundrecht der Kriegsdienstverweigerung im Sinne des Artikels 4 Abs. 3 Satz 1 des Grundgesetzes berufen.
Das ist ja immer noch möglich, auch wenn die Wehrpflicht ausgesetzt ist.

Aus Gewissensgründen möchte ich das Kriegsdienstverweigern.
Ich möchte Menschen keinem Schadenzuführen, Psychische Traumata erleiden.
Zudem möchte ich nicht für einen Angriffskrieg wie im Falle von Afghanistan als Kanonenfutter missbraucht werden, weil die USA und die Briten, den Unterschied von Verteidigen und Angreifen nicht kennen.
Ich habe also auch ein Misstrauen gegenüber dem Staat, dass dieser ethisch handelt.

Dass ich die Wehrpflicht für veraltet halte und finde, dass diese von Toxisch-Makulieren-Männern ins Leben gerufen wurde, muss ich nicht erwähnen.
Frauen haben bei unserem System Glück, dass Menschen wie Friedrich Merz nicht an der Macht sind, sonst würde er die Vergewaltigung in die Ehe zurückholen, wie aus einer Abstimmung ja hervorging.
Vielleicht werden sie deshalb auch nicht in die "Pflicht" genommen, aber wahrscheinlich hat damals die Vergewaltigung Zuhause genügt und das Schlachtfeld oder besser die Kaserne wäre zu viel gewesen.
Wie Sie merken kenne ich alle Skandale rund um Bund um Politik und hoffe, dass das System sich auch dort eines Tages verbessert.
Ich habe also überhaupt kein Vertrauen in den Staat, dass er wirklich die Menschen nur zu Verteidigung in den Krieg schickt, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt.
Mit der Gleichberechtigung bin ich auch nicht zufrieden und erwarte eine Besserung der Ausbildungsverhältnisse.

Ich halte Verteidigung zwar für wichtig, bin aber nun einmal ein Pazifist, der Gewalt immer versucht als letztes Mittel zu ergreifen und wenn dann mit einer wirklich guten Rechtfertigung.
Für mich führen andere Menschen also die Gewalt in den meisten Fällen aus oder ich, wenn es wie gesagt keine andere Möglichkeit gibt.
Also nur aus absoluter Notwehr nicht weil irgendwo Öl gefunden wurde.

Einen Menschen könnte ich nie töten, vor allem im Krieg nicht, diese Menschen sind für mich Gehirngewaschen von ihrer Regierung, im Fall eines Angriffskrieges, einfach nur Kanonenfutter, so wie zu Soviet Zeiten.
Finde es traurig, dass diese Systeme der Unsicherheit heute immer noch existierten und wir uns überhaupt wegen Krieg Gedanken machen müssen.
Besonders frustriert mich das Wehrpflichtalter, man ist mit 30 so nebenbei erst richtig körperlich entwickelt und das ist auch nur Zirka so.
Geistige Reife und eigene Entscheidungen sind bei manchen 25-Jährigen noch nicht vollständig vorhanden.
Ich finde es traurig, dass man 18-Jährige in den Krieg schickt, die wahrscheinlich nicht einmal ein gutes Leben genießen konnten und sich selbst finden und denen als Orientierung im Leben der Krieg geliefert wird.
Ich habe das mit 24 ja noch nicht einmal geschafft und frage mich wirklich, wie man zu so einer komischen Auffassung kommt, alles was Männlich und Jung ist als Potenzielles Kanonenfutter zu sehen.
Aus meiner Sicht ist es die Angst vor einer Bedrohung, welche keine Moral kennt, welche handelt wie ein unreflektierter Mann (Diktator), die mit jedem Preis etwas einnehmen zu versuchen.
Unsere Antwort, hier wir brauchen Entwicklungsgestörte Jugendliche, nimm unsere Jugendlichen und mache sie psychisch Krank, wenn sie das nicht schon vom System eh schon sind.
Aus meiner Sicht ist das also alles absolut krank und veraltet fast Kinder in den Krieg zu schicken und zu hoffen, dass die noch einigermaßen gut bei herauskommen, wenn sie rauskommen.
Von mir aus könnte man also die Wehrpflicht vollständig abschaffen, damit die Leute die sich Reif genug fühlen und Psychisch Stabil genug sind, aus einem Will am Kriegsdienst verpflichten können, und zwar ausschließlich zu "Verteidigung".

Körperlich nicht in der Lage bin ich auch dazu, ich kann ja nicht einmal 20 Minuten ohne Sonnenschutz Abends raus, also glaube ich, ich würde eh durch jede Musterung fliegen.
Oder noch besser für mich muss der Bund immer Glutenfrei kochen und auf meine Herzrückzugstörungen achten.
Ach ja dann könnte ich wegen fehlendem Räumlichen sehen, noch einen anderen Soldaten schaden.

Eigentlich muss ich das also gar nicht wirklich schreiben, aber ich denke, die Gesellschaft sollte sich endlich weiter entwickeln.
Sie sollte blicken, es gibt in echt, keine Männer die von den Charaktereigenschaften Kriegs besseren sind.
Die Menschen haben auch nicht immer positive Erfahrungen mit der Politik gemacht, ich habe beispielsweise ein korruptes Jugendamt (Kindeswohlgefährdung und Gewalt Körperlich und Psychisch durch Lehrer und Verschiebung von Geldern), eine korrupte Polizei (Die statt Schutz eher Drogen verkauft hat und im Auftrag von bekannten Gags gehandelt hat) kennengelernt und eine miserable ungleiche Behandlung von ärmeren Menschen (Das Klassensystem, wo du froh sein kannst nicht zu Verhungern ohne Perspektive).
Also daher habe ich auch meine Abneigung gegen jede Form der Gewalt, da ich diese leider auch erfahren musste.
Ich denke, es gibt viele Punkte, wieso viele Menschen in unserem Land unzufrieden sind, bedauerlicherweise ist das ja gewollt von der Politik.
Es ist ja nie Geld da für Bildung oder das, was wichtig ist, aber ich sehe darin eine Absicht.
Dennoch hoffe ich, dass sich alles bessert und dies nur der Anfang ist, wir aufhören Rückschritte zu machen und glaube, dass unser Land verteidigungswürdig ist, auch wenn ich unzufrieden durch meine Erlebnisse bin.

Ich denke, diese E-Mail soll eher sagen, unser System ist wirklich krank und so etwas wie eine Wehrpflicht gehört vollständig abgeschafft, weil wir nicht noch mehr kranke Männer brauchen, die so etwas nicht machen wollen.
Ich finde zu so etwas gehört, sehr viel Reife, ein gutes Leben und eine Ausbildung, welche auch nicht mehr so ist wie vor 100 Jahren.
Der Wehrdienst macht die Männer zunehmend anders, ich finde, dieser gehört auch reformiert, nur die Katholische Kirche gehört mehr abgerissen und aus dem Staat verbannt.
Und ich glaube von LGBTQ muss ich nicht erst anfangen, da habt man beim Bund gleich die Arschkarte, weil man ja auch so auf Toxische Männer steht und diese gleich ohne Hemmungen vergewaltigen will. (Ja okay, die Ironie konnte ich nicht unterdrücken)
Ich meine habe noch nie so viel Homophobie wie von Soldaten (Bayern) erlebt und ich kenne zu meiner Ironie ein paar Soldaten.
Also man kann froh sein, nicht körperlich angegriffen zu werden, aber psychische Attacken soll ja normal sein.
Aber es ist ja zum Glück nicht jeder Soldat in Deutschland so, aber das System soll scheinbar so sein und das ist das größte Problem. ;)
Dennoch würde ich bei diesen Ausbeutungsverhältnissen, die sehr veraltet sind, nicht einmal die Ausbildung vollziehen wollen.

Ich finde es fehlt ein Formular, wo ich einfach sagen kann, ich verweigere die unzeitgemäße Wehrpflicht, aus dem Grund, ich will keinen Menschen töten oder schlimmer, unberechtigt schaden, einen Dachschaden haben, kein Leben gehabt haben und dann noch als Kanonenfutter (Körperlich sowieso) enden für ein Land, hinter dem ich nicht vollständig mehr stehen kann.


Die Antwort vom Bund:

Klassifizierung: VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH/PersDat Schutzbereich 2

Ihr Antrag auf Kriegsdienstverweigerung ist beim KarrCBw Stuttgart am 10.10.2022 eingegangen.

Zur weiteren Bearbeitung und Anlegen Ihrer Daten in unseren Datenbestand benötigen wir noch eine Kopie Ihrer Geburtsurkunde ( oder PDF mit E-Mail ).

Nach Aufnahme in unseren Datenbestand erhalten Sie dann zu gegebener Zeit eine Ladung zur ärztlichen Untersuchung, da die Vergabe eines

Tauglichkeitsgrades die Voraussetzung für die KDV-Antragstellung und Bearbeitung ist.

Der Antrag auf Kriegsdienstverweigerung muss handschriftlich Unterschrieben sein. Sie können ihn dann wieder per Mail schicken.

Meine Antwort:

Ich werde dieses Schreiben auch in meinem Blog veröffentlichen.
Daher informiere ich Sie, Namen werden natürlich geschwärzt.
Es wird darum gehen, wie ein demokratischer Staat, welcher angeblich den freien Willen des Menschen achtet (, was wohl in so einem Fall gegeben sein sollte), aufgrund des Geschlechts und Mangel an Soldaten, einen Menschen dazu zwingt etwas zu tun was er nicht für gutheißt.
Ich sehe darin eine Diskriminierung, welche gegen die Gleichberechtigung verstößt und eine unberechtigte Einschränkung des freien Willens.
Ich benötige, um bei etwas zu verweigern, was definitiv meiner moralischen Ansichten widerspricht.

  1. Eine medizinische Untersuchung kann ich nicht nachvollziehen.
  2. Eine Geburtsurkunde mit Unterschrift, das ist noch möglich.

Aber bitte erklären Sie mir 1.
Ich lehne Krieg ab, ich lehne Gewalt ab, ich fliege eh durch jede Musterung.
Und ich kann nicht einfach sagen, ich habe keinerlei Interesse an Gewaltkonflikten.
Zudem würde ich als jemand mit Gewissensgründen lieber in den Knast gehen.
Es wäre mir relativ egal, ich würde niemals meinen Willen brechen lassen und von dort aus den Staat verklagen, da diese Inhaftierung oder Strafe rechtfertigen muss.

Daher frage ich jetzt einfach, kann man das Gewissen bei einem Arzt diagnostizieren?
Sollte man nicht einfach den freien Willen einer Person berücksichtigen?
Gibt es nicht genügend Menschen, die freiwillig in einen Krieg ziehen?

In meinem Artikel wird es auch darum gehen, ob man den Staat verklagen sollte, es eine riesige Klagewelle entstehen, da die Gesetze wie sie momentan sind ja wohl offensichtlich veraltet sind und nicht zu unseren demokratischen Werten passen.

  1. Findet der Bund die Gesetze auch veraltet?
    Bezüglich Geschlechter Diskriminierung.
  2. Nicht Anerkennung des freien Willens bei so einer wichtigen Entscheidung?
  3. Wie steht der Bund zu Einberufung von Jugendlichen, die gerade mal so 18 geworden sind?

Für meinen Blog will ich mir das antun, was auch die Menschen vor der Aussetzung der Wehrpflicht angetan haben, aber offensichtlich stellt sich heraus es ist einfach eins zu eins noch so.

Meine Geburtsurkunde darf ich erst suchen, eine digitale Signatur kann ich ihnen natürlich zukommen lassen.
Ich kann die E-Mail auch mit PGP verschlüsseln.

Daher können sie mir auch einfach das Procedere detaillierter beschreiben, dass ich das in meinem Blog einbinden kann.
Aber viele Sachen sind jetzt schon für mich schwer nachvollziehbar, aus diesem Procedere.


Habt ihr Interesse an einem zweiten Teil und der Antwort vom Bund, das ganz könnte, für mich ziemlich aufwändig werden, besonders mit meiner Meinung, die beim Bund nicht so gut ankommt, denke ich.
Eigentlich war es auch keine gute Idee den Bund darüber zu informieren, dass es sich hierbei auch um eine Art Test handelt, der Probleme aufzeigen soll.
Ich bräuchte also noch eine zweite Person, die ein eigenes Schreiben anfertigt mit den gleichen Themen, aber da habe ich leider niemanden, also muss das genügen.
Ich habe aber gute Freunde, die sich freiwillig entschieden haben und heute beim Bund arbeiten, zwar nicht im Krieg aber dennoch interessant wie die Ausbildung aussieht und die Menschen beim Bund sind und die Strukturen, Ausflüge.
Aber die kennen den Alltag und haben, denke ich, eine positive, vielleicht auch negative Einstellung.
Aber keine Ahnung, ob die auf so etwas Lust hätten, ich versuche hier ja auch eher zu zeigen, was passiert, wenn ein absoluter Pazifist versucht sich dem Kriegsdienst zu verweigern.
Und ich denke, mehr geht nicht und die Vorlagen waren meist alle auf einer religiösen Begründung.
Die Kirche würde ich aber nicht als gewaltfrei und Menschenfreund bezeichnen wollen, also habe ich lieber selbst etwas schnell geschrieben. :D

Finde es ist aber jetzt schon ganz interessant geworden:
Tauglichkeitsgrades die Voraussetzung für die KDV-Antragstellung und Bearbeitung ist.

Votes: up: 11 down: 011.10.2022 12:54